Stegmüller Symposium
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Symposium
Wolfgang Stegmüller
und die Rückkehr der analytischen Philosophie
LMU München
1. Juni 2013

Am 3. Juni jährt sich Wolfgang Stegmüllers Geburtstag zum neunzigsten Mal. Aus diesem Anlass würdigt die LMU München Stegmüllers philosophisches Werk und seine Verdienste um den Wiederaufbau der analytischen Philosophie in Deutschland mit einem Symposium. Wolfgang Stegmüller, von 1958 bis zu seiner Emeritierung 1990 Ordinarius für Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der LMU, schuf in einer ungeheuren Arbeitsleistung ein umfangreiches und thematisch breites Werk in der Erkenntnistheorie, Logik und Grundlagenforschung, Wissenschaftstheorie und Gegenwartsphilosophie. Wolfgang Stegmüller war auch maßgeblich an der Ausbildung von Generationen deutscher Philosophen in analytischer Philosophie beteiligt. Die analytische Philosophie, die im Zusammenhang mit dem Naziterror fast gänzlich aus Deutschland verschwunden war, blüht inzwischen wieder, und viele Stegmüller-Schüler sind heute selbst Professoren. Durch seine einflussreichen und hervorragend geschriebenen Bücher wirkte Stegmüller auch weit über München und die akademische Philosophie hinaus. Nicht zuletzt seine vierbändigen Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie gelten schon heute als Klassiker.

In diesem Symposium berichten Weggefährten und Schüler über Wolfgang Stegmüller, über sein Wirken und den Einfluss, den er auf sie ganz persönlich sowie auf die analytische Philosophie in Deutschland und darüber hinaus gehabt hat.

Das Symposium wird von Stephan Hartmann, Hannes Leitgeb und Julian Nida-Rümelin in Kooperation mit der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft der LMU München organisiert.


Das Symposium wird durch die Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt. AvH_Logo_n7_4c